Es liest eh niemand von euch Ehemaligen. In der "Berliner Zeitung", s. unten steht seit Tagen jedoch ein Artikel von jemandem, die im Makarenko war. Ich war heute zufällig in der Gegend mit dem Rad unterwegs, hatte eigentlich vor, noch einmal dort vorbeizufahren wie vor Jahren schon, obwohl ich nicht in dem Heim war. Leider bog ich, aufgrund dusseliger Baustellen, nicht in die Südostallee ein, sondern weiter den Sterndamm (Johannisthal) rechts nach Westen Königsheide Ri. Arboretum/Baumschulenweg, ab. Ihr kennt das Arboretum womöglich am Westende der Heide fast an der ehemaligen Grenze nach Westberlin.
Ich suchte seit Ewigkeiten einen ehemaligen Schulkameraden aus dem Makarenko, der mit mir 1969 zeitgleich ins Heim kam, weil wir beide böse waren.
Er traf, wie ich weiß, zunächst in Alt-Stralau ein und soll dann viele Jahre im Makarenko verbracht haben. So verriet es mir einer von euch, ein Ehemaliger aus dem Heim an der Königsheide.
Die Geschichte des Heimes ist interessant und deckt sich irgendwie doch mit der so vieler anderer Einrichtungen. Sie dienten alle irgendwie dem gleich Zweck und trotzdem hatte das Makarenko schon eine besondere Aufgabe, würde ich mal salopp sagen.